Fair Trade Mode

Der Begriff „Fair Trade Mode“ gewinnt in unserer modernen Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Dort wo Lifestyle und Luxusmode zu Hause sind, sollte wesentlich mehr Information über die nach allen Seiten verträgliche und für die Natur schonende Mode präsent sein. 
Doch noch immer setzen sich zu wenige Menschen mit dieser Materie auseinander. Fair Trade bedeutet angemessene Löhne für die Arbeiter und Arbeiterinnen, keine Kinderarbeit und das Ganze gesehen von einem geraden, ökologischen Standpunkt aus, der hilft die Ressourcen für die nächsten Generationen zu bewahren.

Designermode wird oft unter den gleichen Bedingungen und in denselben Ländern hergestellt wie Niedrigpreisprodukte. Name und Preis sind also kein Garant für ein „gutes Gewissen“. Bei der Herstellung von Fair Trade Mode wird bereits beim Anbau und bei der Verarbeitung der Rohstoffe auf gute Bedingungen für Menschen und Umwelt geachtet. Der Arbeitsschutz nimmt in diesem Falle auch in Drittländern eine große Rolle ein. Adäquate Bezahlung und menschenwürdige Konditionen sollten die Grundlage für eine „gesunde“ und zugleich bezahlbare Kleidung in den westlichen Ländern bilden. Mehr Transparenz bei den Modeproduzenten würde dazu führen, dass mündige Bürger öfter zu Fair Trade greifen. Untragbaren Arbeitsbedingungen und Pfenniglöhnen könnte damit der Garaus gemacht werden. 



Fair Trade Mode ist heute keine graue Schlabbermode mehr. Rein technologisch gesehen, existieren viele, schonende Möglichkeiten zum Einfärben und Verarbeiten von Rohmaterialien. Die Designer und Hersteller präsentieren moderne, schöne und vor allen Dingen lebensbejahende Stücke in ihren Kollektionen. Leuchtende Farben und Wohlfühlstoffe setzen hier Akzente. Die individuellen Kreationen halten dem internationalen Wettbewerb durchaus Stand. Die Tendenz „weniger ist mehr“ dürfte in den Köpfen und in den Herzen der Käufer nach und nach Raum gewinnen. Weniger Kleidungsstücke, dafür Hochwertiges auf der Grundlage des fairen Handels, jeder Euro dafür erhöht den Lebensstandard in den Entwicklungsländern. Die langfristige Perspektive sollte der Weiterentwicklung dienen und nicht der permanenten Ausbeutung. ©