Schulranzen Tests zeigen: schwere Ranzen sind schädlich
Die Schüler und Schülerinnen wollten mit dem Projekt klarstellen, dass schwere Schulranzen schädlich sind. Die standen daher im Unterricht im Stehen und auf Bällen. Die Gymnasiastinnen wiesen nach, dass zu schwere Schulranzen zu Fehlhaltungen führen. Der Schulranzen ist nicht nur da, um die Bücher zu Schule zutragen. Es hat auch einen besonderen Zweck: Der Schulranzen soll nicht nur seinen eigentlichen Zweck erfüllen, sondern auch optisch ansprechend sein und dem Trend entsprechen.
Eine Studie zeigt, dass beim Auswählen die beiden Faktoren praktisch und gesundheitsfördernd keine Rolle spielen. 2 Schülerinnen wurden befragt. Sie gaben zu, dass sie nur auf das Optische geachtet haben. Nun wissen sie es besser und erkennen sofort, wer sich mit seinem Schulranzen viel Schaden zufügt.
Bekannt ist, dass die DIN-Norm 58124 vorschreibt, Schulranzen dürfen nicht mehr als 12% des Körpergewichtes betragen. Die Messung ergab, dass bei 70% der Schüler die Schulranzen schwerer waren als von der Norm vorgeschrieben. Schaut man sich die Ergebnisse genauer an, dann kann man hervorheben, dass vor allem die jüngeren Schüler zu viel mit sich herum tragen. 2 Jahre lang wurde die Studie durchgeführt.
Die Studie zeigt, dass jedesmal viel mitgeschleppt wurde. Zwar war es von der Gesundheitsministerin ein guter Spielzug, Spinde anzuschaffen, aber trotzdem blieb genug Ballast auf der Wirbelsäule.
Da die Spinde nicht zur Entlastung ausreichten, kamen die Schüler/-innen auf eine andere Idee: Damit es nicht zu Halterungsschäden kommt, macht es ja Sinn Muskeln aufzubauen, die das Gewicht kompensieren.
In den Pausen wurden sportliche Übungen organisiert, damit Beweglichkeit und Kraft trainiert werden. Wie kamen die Kinder auf diese hervorragende Idee? Sie entnahmen sie aus der Fachliteratur. Statt auf Stühlen zu sitzen, saßen die Kinder während des Unterrichtes auf Sitzbällen, um die Wirbelsäule zu entlasten. Durch dynamisches Sitzen wird die Beweglichkeit von Wirbelsäule und Bandscheiben stärker trainiert. Der Schuldirektor hofft, dass andere Schulen dieselben Projekte durchführen. ©Ni2010